Hylase

Hyaluron - präzise und sicher auflösen

Hyaluronfiller sind eine sanfte, minimalinvasive Möglichkeiten zur Faltenbehandlung und zum Volumenaufbau. Leider entspricht nicht jedes Ergebnis dauerhaft den eigenen Erwartungen. In solchen Fällen kann Hylase zum Einsatz kommen – ein Enzym, das Hyaluronsäure gezielt und natürlich abbauen kann. 

Oft wird die Behandlung als schnelle und unkomplizierte Option dargestellt, um wieder die Ausgangssituation vor der Hyaluronbehandlung herzustellen oder um Korrekturen durchzuführen. 

Die Realität ist jedoch diffiziler und bedarf einer transparenten Aufklärung über Wirkung, Grenzen und mögliche Risiken der Behandlung.

Ich stelle den aufzulösenden Bereich schmerzfrei mit Ultraschall dar und bin dadurch in der Lage, die angepasste Dosis der Hylase/Hyaluronidase ganz präzise dort einzubringen, wo sie wirken soll.

So viel wie nötig und so wenig wie möglich. 

Durch die sonographische Darstellung des störenden Hyaluronsäuredepots ist es möglich, dieses punktgenau aufzulösen, ganz egal in welchem Bereich und in welcher Tiefe.

Hyaluronidase (auch Hylase genannt) ist ein Enzym, das Hyaluronsäure aufspaltet und auflöst. 

In der ästhetischen Medizin wird sie eingesetzt, um unerwünschte Ergebnisse nach einer Hyaluronbehandlung zu korrigieren oder um medizinische Komplikationen zu behandeln.

Typische Anwendungsbereiche sind:

  • Überkorrekturen
  • Asymmetrien
  • Knötchenbildung
  • Fehlplatzierte Filler
  • Akute Komplikationen (z. B. Gefäßverschlüsse, Gefäßkompressionen)

Die Wirkung tritt in der Regel schnell ein – häufig innerhalb weniger Stunden bis Tage.

Je nach Art und Vernetzungsgrad des verwendeten Fillers kann die vollständige Auflösung jedoch mehrere Sitzungen erfordern.

Wirkt Hylase nur auf das Hyaluron im Filler?

Das Enzym Hylase wirkt nicht nur spezifisch auf injizierte Hyaluronsäure.

Das bedeutet:

  • neben den Fillern kann auch körpereigenes Hyaluron abgebaut werden
  • die Haut kann vorübergehend Feuchtigkeit und Volumen verlieren
  • in Einzelfällen wirkt das behandelte Areal kurzzeitig weniger prall oder leicht volumenreduziert

Unser Körper produziert Hyaluronsäure kontinuierlich selbst nach. 

Mögliche Nebeneffekte sind daher in der Regel temporär und hängen stark von individuellen Faktoren wie Hautqualität, Vernetzungsgrad und Menge des ursprünglich eingebrachten Fillers, benötigte Menge an Hylase und Injektionstechnik ab.

Mögliche Risiken und Nebenwirkungen der Hylase-Behandlung

Wie bei jedem medizinischen Eingriff können auch bei der Anwendung von Hylase Nebenwirkungen auftreten. Dazu zählen:

  • Schwellungen und Rötungen an der Injektionsstelle
  • Vorübergehende Druckempfindlichkeit
  • Allergische Reaktionen auf Hyaluronidase
  • Anaphylaktischer Schock

Um das Risiko zu minimieren, wird im Vorfeld ein Verträglichkeitstest durchgeführt.

Entscheidend ist zudem die Erfahrung des behandelnden Arztes, insbesondere bei der Dosierung und Platzierung der Injektionen.

Daher injiziere ich unter sonographischer Kontrolle, also ultraschallgesteuert.

Kosten je nach Aufwand: 400 Euro